Archiv für September 2006

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Stern Interview mit Shahrukh

September 29, 2006

Abgetippt von Satrangi

Ich bin kein Posterboy
Von Andrea Ritter

„Ich bin kein Posterboy“, sagt Shahrukh Khan. Dabei ist Indiens Superstar bekannter als Tom Cruise – über eine Milliarde Menschen haben ihn schon auf der Leinwand gesehen. In seiner Heimat wird der Schauspieler wie ein Gott verehrt. Der ’stern’ traf ihn im Filmstudio in Bombay.

Herr Khan, in Ihren Filmen kommen ständig Orte vor wie London, Paris oder die Schweizer Alpen, aber fast nie Deutschland. Mögen sie unser Land nicht?
Doch, ich war ja auch schon ein paar Mal dort wegen meiner Knieoperation. Obwohl, vielleicht war das auch in Österreich. Egal. Ich kenne Baden-Baden, Düsseldorf … Aber es gibt nicht viel zu sehen in Deutschland, oder? Ich meine, Filme verkaufen Träume, und wenn man aus Indien kommt, träumt man von Paris, London oder Marrakesch, aber niemand würde sagen: Mann, ich muss unbedingt nach Deutschland.

 Ich hoffe, Ihnen hat’s trotzdem gefallen.
Sicher. Es ist so still. So wenig Menschen auf der Straße. In Indien ist alles schusselig, dreckig und bunt. Aber die Deutschen selbst waren ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hätte.

Wie denn?
Na ja, ich dachte natürlich, Deutsche fahren mit schnellen Autos auf ihren tollen Straßen rum und alles ist ganz technisch. Stimmt ja auch. Aber dann habe ich einen Mann getroffen, der behauptete, meine Filme hätten ihm das Gehör zurückgebracht. Das hat mich echt verblüfft. In Indien ist so was normal. Da glaubt jeder an Mythen, und jeden Tag geschehen eine Menge Wunder. Aber ein westlicher Mann, der so was sagt und Tränen in den Augen hat … Wow! Das müssen Sie besser wissen, aber westliche Männer denken doch normalerweise nicht so. Westliche Männer weinen auch viel zu wenig.

Sie weinen natürlich sehr viel, in jedem Film.
Natürlich, das mögen die Frauen. Die Produzenten fragen immer: „Heult Shahrukh in dem Film? Gut, dann wird es ein Hit.“ Nein, im Ernst – das ist einfach sehr indisch. Immer direkt raus mit den Gefühlen. Unsere Filme kommen direkt aus dem Herzen, die meisten zumindest.

Man könnte auch sagen, sie sind hoffnungslos romantisch und total verkitscht.
Na und? Kritiker sagen immer, unsere Filme seien eskapistisch und irreal. Stimmt nicht. Die Probleme sind mitten aus dem Alltag. Ich möchte reisen, ein gutes Leben führen, heiraten und Kinder haben. Darum geht’s doch. Tja. Und dann gucken Sie mal nach Hollywood. Superman. Der Präsident, der die Welt vor einem Meteoriten rettet. Außerirdische, die im Magen nisten. Also, ich weiß nicht, aber für mich ist d a s Eskapismus. Ein Mann, der in Unterwäsche rumfliegt … Wir haben einfach nur Menschen, die arbeiten und leben. Und lieben, natürlich, ganz wichtig.

und die im Sari durch den New Yorker Central Park tanzen und in der nächsten Szene vorm Matterhorn Blumen pflücken …
Über das Tanzen habe ich gerade neulich mit Emma Thompson geredet, von Alaska bis zu den Fidschis, tanzen ab und zu Menschen auf der Straße. Kann sein, dass sie betrunken sind. Kann sein, dass sie die Fußballweltmeisterschaft gewonnen haben – aber es gibt sie. Demgegenüber ist es doch sehr unwahrscheinlich, Superman auf der Straße zu treffen. Und es besteht auch nur eine geringe Chance, dass ausgerechnet der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die Welt rettet. Also, wer macht die irrealeren Filme? Natürlich übertreibt unser Kino. Aber es bringt einen zu den eigenen Gefühlen zurück. Das ist wie mit Kindern. Niemand weiß, wie wichtig Kinder sind, bevor er welche hat. Sie wecken einen Sinn in dir, den du vorher nicht kanntest oder den du verloren hast. Und so ähnlich machen das unsere Filme.

Das ist also das Erfolgsgeheimnis?
Zum Teil. Aber Hindi-Filme sind auch deshalb so erfolgreich, weil das Kino in Indien eine enorm lange Tradition hat. Wir lieben Filme, seit es sie gibt. In Indien entstehen drei Filme pro Tag, das macht sonst keiner. Wir sind die Einzigen, die Hollywood überlebt haben. Wir haben ein eigenes Publikum – und zwar ein riesengroßes. Ich habe in „Time“ gelesen, dass mehr Menschen mich kennen als Tom Cruise. Wir sind halt so ein glückliches, fruchtbares Völkchen. Allein in Indien leben ja schon knapp 1,1 Milliarden Menschen, und auch im restlichen Asien und in Europa werden unsere Filme immer beliebter.

Wie erklären Sie sich das?
Ich habe nur eine Vermutung, die mir neulich in Paris kam. Da gibt es so viele Algerier und Tunesier und Franzosen, die Muslime sind und meine Filme total super finden. Für die konservativen Regionen der Welt – für die islamischen Regionen – sind westliche Filme zu offensiv. Wer ein islamisches Leben gewöhnt ist, fühlt sich dadurch brüskiert, vor allem, wenn man bedenkt, dass man mit der ganzen Familie ins Kino marschieren will, von der Oma bis zum Enkel. Indische Filme sind aufregend genug, aber sie verletzen die Grenze des islamischen Schamgefühls nicht.

In Deutschland werden allerdings viele Ihrer Filme auf einem Kanal gezeigt, der RTL 2 heißt und nicht gerade dafür bekannt ist, besonders schamhaft zu sein.
Vielleicht finden die Menschen in Ihrem Land ja etwas anderes gut. Eine Freundin hat mir das mal so erklärt: In Deutschland gibt es für alles einen Knopf. Ob man einen Kaffee möchte, ob man Fahrkarten kaufen will – man drückt immer auf Knöpfe. Und ein indischer Film ist wie ein Knopf zum Weinen. Man setzt sich rein, und schon geht’s los.
Aber in Ihren Filmen wird ja nicht nur schamhaft geschluchzt. Schließlich sind Sie ein absoluter Frauenheld.
Finden Sie?

Na ja … Frauen schwärmen von Ihrem Lächeln, Ihrem Blick. Im Internet gibt es sogar Gedichte darüber.
Als ich mit der Schauspielerei anfing, galt ich überhaupt nicht als gutaussehend. Da sollten Männer noch wie Männer aussehen, so mit Muskeln und Bart. Dann hieß es plötzlich, ich hätte nur nur wegen meiner Grübchen Erfolg. Damals wollte auch jeder Stylist, dass ich meine Augenbrauen zupfe – und nun gelten ausgerechnet die als sexy. Hoffentlich finden sie noch viele andere Teile meines Körpers … Aber eigentlich ist mir das peinlich. Ich bin kein Posterboy! Ich meine, ich bin Muslim, ich könnte vier Frauen heiraten – aber ich habe bloß eine gefunden.

Sie Ärmster!
Sie sagen es!

Was denken Sie denn, warum Sie so gut ankommen?
Keine Ahnung. Man versucht immer zu analysieren, warum etwas gut funktioniert. Aber so richtig wird man nie dahinter kommen. Vor 15 Jahren war ich noch ein ein total durchschnittlicher Fernsehfuzzi. Jetzt schreiben die Leute Bücher über mich. Ich lese gerade eins. Dickes Buch, sehr analytisch. Und ich lerne daraus: Ich bin ein Phänomen der 90er Jahre, eine Folge der sich verändernden wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in Indien. In dem Buch steht, dass ich diesen Wandel verkörpere. Cool, oder?

Aber glauben tun Sie das nicht?
Ich bin Schauspieler, sonst nichts. Ich habe ja nicht angefangen und mir gesagt: Oh, die Zeiten ändern sich, dann mache ich jetzt mal den Kerl, der das alles verkörpert. Dass ich hier sitzen und dass ich so großartige Städte wie Baden-Baden und Düsseldorf kennen lernen durfte, ist doch letztlich Zufall. Eine Folge der Globalisierung. Wir merken langsam, dass wir alle in derselben Hütte leben.

Und dass Sie Schauspieler geworden sind, war auch nur ein Zufall?
Ehrlich gesagt, ja, und ein ziemlich trauriger dazu. Meine Eltern sind sehr früh gestorben, und das hat mich unheimlich mitgenommen. Die Schauspielerei war vielleicht ein Weg, damit klarzukommen – aber auch das ist wieder so ein rückblickender Erklärungsversuch. Eigentlich komme ich vom Theater. Dort habe ich gemerkt, dass ich Geschichten erzählen kann, mit meiner Mimik. Und ich erzähle gern Geschichten. Meinen Kindern vorm Schlafengehen und den Leuten im Kino. Ich neige dazu, extrem viel zu grübeln. Ich rauche zu viel, ich schlafe zu schlecht – in gewisser Weise ist es die Arbeit, die mich am Laufen hält, auch wenn das nicht besonders gesund ist.

Hat Ihre Familie da nicht manchmal das Gefühl, zu kurz zu kommen?
Meine Kinder kennen mich nicht anders, und meine Frau versteht das zum Glück. Sie kennt mich so gut, sie weiß immer, was in mir vorgeht. Und natürlich ist meine Familie immer wichtiger als mein Beruf. Ich habe nur das Gefühl, dass die Grenze zwischen der Person und dem Schauspieler Shahrukh Khan immer mehr schwindet. Das klingt jetzt tragisch, aber so empfinde ich es nicht. Mag sein, dass ich in meinem wirklichen Leben schauspielere. Es kann aber auch sein, dass ich in meinen Filmen sehr echt bin.

Hätten Sie Lust, Bollywood zu verlassen und es mal in Hollywood zu probieren?
Warum sollte ich? Ich bin 40. Ich sehe nicht extrem gut aus. Ich beherrsche keine besondere Kung-Fu-Technik. Warum sollte mich also jemand für einen Hollywood-Film besetzen – es sei denn, der Film handelt von einem 40-jährigen braunen Inder, was ich einen ziemlich ungewöhnlichen Plot nennen würde. Außerdem finde ich es hier viel spannender.

Was denn? Die Arbeit oder die Handlungen der Filme?
Nee, die Handlungen sind ja langweilig. Ständig muss ich Frauen verführen, ein furchtbarer Job. Ich meine das Publikum. Es gibt Menschen in meinem Land, die einen Film pro Jahr sehen, weil das alles ist, was sie sich leisten können. Menschen, die auf das Essen verzichten, damit sie einen Film zweimal sehen können. Die einen Schrein für Schauspieler errichten und Kerzen anzünden, weil wir sie glücklich machen. Die weinen, weil sie denken, dass ich wirklich verletzt bin, wenn ich im Film eine Kugel abkriege. Ich spiele für die ganz Reichen und für die ganz Armen. Für Muslime, Hindus, Buddhisten, Parsen und was es sonst noch alles gibt.

Das klingt ja so, als sei die indische Gesellschaft eine große, harmonische Familie?
Natürlich gibt es immer wieder Ärger und Gewalt. Meine Frau ist Hindu, ich bin Muslim – als das Aufgebot für unsere Hochzeit bekannt gegeben wurde, wollte man unser Haus steinigen. Aber wir haben einfach eine falsche Adresse angegeben. Hinter solchen Dingen stecken Fanatiker, die nicht wissen, was Religion bedeutet. So wie hinter terroristischen Anschlägen Mörder stecken, die eine Religion in den Dreck ziehen. Die sie missbrauchen, ohne selbst religiös zu sein.

Wie wichtig ist Religion in Ihrer Familie?
Ich bin sehr weltlich aufgewachsen. Eine gute Schulbildung bringt das mit sich. Trotzdem bin ich einer der überzeugtesten Muslime der Welt, und ich glaube an Allah – genau deshalb bin ich kein Fundamentalist. Unsere beiden Kinder wachsen mit beiden Religionen auf, mit Hindu-Gebeten und Koran. Und jedem dem das nicht passt, kann ich nur sagen: Der Islam hat mich Toleranz gegenüber allen Bräuchen und Religionen gelehrt. Und wenn jemand morgens aufsteht und drei rohe Eier in seinen Mangosaft haut, ist das auch ein Brauch, den ich toleriere. Wenn jemand allerdings Bräuche praktizieren will, bei denen andere verletzt werden, kann man das nicht tolerieren. Da liegt die Grenze.

stern / Ausgabe 40 vom 28.09.2006



Danke Satrangi :D

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Khaike Paan *sing hüpf*

September 28, 2006

Lange haben wir alle drauf gewartet und nun hat seit gestern das warten ein ende, denn sie ist da. Die Khaike Paan Promo!!!

Link: http://www.youtube.com/watch?v=p8MPLJnrRQQ

Leider ist die quali nicht grade toll, aber die bessere quali mag mein PC anscheinend nicht und stürzt immer ab wenn ich mir sie angucken will. So kann ich euch nur die etwas schlechtere bieten. Aber die bessere quali findet ihr bei SRK.org.

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Und schon wieder Don :D

September 27, 2006

Auf der Don-Seite gibts unter Downloads > Presskit schicke neue Sabberbilder!!! Ich mag Golf!!! Und Männer in Cameo-Hemden mag ich auch!! Ich sabber schon den ganzen abend nichts anderes an, ausser die bilder.:D Verdammt nochmal ich will Don sehn!!!!

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Von Bademantel, Bademantel, Chak De India und Bart

September 25, 2006

Mein Internet steht jetzt abends wieder, was ja wenigstens etwas ist. Tagsüber bin ich eh zur Zeit mit Bewerbungen schreiben beschäftigt. *daumen drücken erwünscht :D * Aber Shahrukh vernachlässige ich natürlich nicht.

Maria hatte sie schon als Kommentar gepostet aber ich schieb sie mal hier nochmal rein, damit sie auch ja alle sehen.

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Khaike Paan Teaser

September 22, 2006

Ich kam die letzten Tage nicht ins Internet und weiß auch nicht wie es die nächsten tage aussieht. Am WE könnte ich glück haben. Deswegen hier nur ein mini update.

Aber Auf SRK.org gibts den ersten Khaike Paan teaser. Ich find sie sehr schick und wie Shahrukh mit seinem po wackelt und wie er guckt ist extrem Obermegasuperschnuckelig!! *sabber*

Also bis die Tage dann. :D

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Man´s World

September 19, 2006

In der Septemberausgabe von Man´s World gibts auch was von Shahrukh. Als ich die bilder gesehn hab, bin ich spontan umgekippt. GAHHHHHHHHHHHH

Aber erst der artikel :p

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Aaya India!!!

September 17, 2006

Hier ein Video mit Shahrukh, Pryianka, Kareena K. , John A. und der Nationalcricketmanschaft. Das ist ein Musikvideo für den ICC-Cup im Oktober.

http://www.youtube.com/watch?v=3DygBwpYD0U

 (wieder nur der Link erstmal, aber ich bekomm das irgendwann noch hin *gg*)

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REM Magazin, Indien Magazin und Ishq

September 17, 2006

Nachdem ich jetzt alle drei Zeitschriften öh gelesen oder zumindestens teilweise gelesen und durchgeblättert hab, hier mal ein paar gedanken dazu. Eigentlich wollte ich das nicht tun nach dem ganzem Trouble, aber ich tue es doch. :D

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Selbstverbrennung der schönen Art ;)

September 16, 2006

Heute, oder viel mehr gestern hab ich mir mal wieder die volle breitseite an Shahrukh gegeben. Das sowas tödlich ist weiß ich, aber ich kann es trotzdem nicht lassen. Deswegen weiß ich gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Aber eins ist sicher, das wird kein kurzer Eintrag. Und weiterlesen auf eigene Gefahr. :D

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Don und so….

September 13, 2006

Also in wirklich schreib ich gar nicht, sondern hab ins gras gebissen. Warum?? Also da hätte ich neue/alte Don Bilder und Wallis, noch mehr pics von dem Toronto Film Festival und so eine Musikvideos DVD von Shahrukh-Filmen. Read the rest of this entry ?